Im Haus nix los? - 5 Tipps, speziell für die interne Kommunikation

„Interne Beteiligungsprojekte brauchen kaum Kommunikation!“ „Die paar Mitarbeiter bei uns im Haus erfahren das schon über Mundpropaganda!“ -  Oft gehört, leider trotzdem ein Trugschluss. Gerade bei geschlossenen Verfahren kann die Aktivierung der gewünschten Zielgruppe eine echte Herausforderung darstellen.

Damit es Ihrem Projekt trotzdem gelingt, die gewünschte Aufmerksamkeit zu gewinnen, haben wir von politik.de fünf einfache Tipps zur internen Kommunikation zusammengestellt.

 

  1. Wählen Sie den richtigen Kanal aus
    Der erste Schritt für eine erfolgreiche Kommunikation, ist die Wahl eines geeigneten Kanals. Ihre Kolleginnen und Kollegen haben alle den gleichen Newsletter abonniert oder schwatzen stets am selben Platz vor der Pinnwand? Prima. Dann platzieren Sie genau dort eine Anzeige oder legen einen Flyer für Ihr Projekt aus.
    Vergeuden Sie Ihre Energie nicht in der Bewerbung völlig neuer Kanäle, sondern benutzen Sie die, die längst erfolgreich sind. Seien Sie also dort präsent, wo sich die Mitarbeiter bereits versammeln und sich über Neues informieren.

  2. Suchen Sie sich Unterstützer
    Sie können nicht überall sein. Also beziehen Sie die Abteilungsleiter/innen frühzeitig mit ein und lassen Sie Ihr Projekt von Ihnen zu den einzelnen Mitarbeitern tragen. Oftmals wissen die Kollegen in der Verwaltung nicht, ob sie sich überhaupt beteiligen dürfen. Durch eine klare Unterstützung der Führungskräfte wird diese Sorge genommen und Ihr Verfahren wird zusätzlich legitimiert.

  3. Fordern Sie neue Ideen ein
    Es lebe die Revolution. Damit auch bei internen Verfahren neue Ideen und Impulse gewonnen werden, müssen Sie diese aktiv fördern. Sagen Sie deutlich, dass auch vermeintlich unrealistische und utopische Beiträge gewünscht sind. Bestenfalls schaffen Sie dafür einen eigenen Raum, eine dezidierte „Spielwiese“. So machen Sie den MitarbeiterInnen Mut, auch in einem offiziellen Kontext etwas Innovatives zu posten.

  4. Zeigen Sie Gesicht
    Wer steckt hinter dem Projekt? Beteilige ich mich hier als Privatperson oder in meiner offiziellen Funktion? An wen kann mich bei Problemen wenden?
    Gerade bei internen Verfahren sind die Fragen der MitarbeiterInnen oftmals groß. Zeigen Sie sich erreichbar und bieten Sie Hilfestellung an. Nehmen Sie die Bedenken ernst und beantworten Sie Fragen, wenn möglich, immer öffentlich sichtbar. Das nimmt Hemmnisse und fördert die Beteiligung.

  5. Fassen Sie sich kurz
    Die Zeit Ihrer Kolleginnen und Kollegen ist begrenzt und Romane gehören in den Feierabend. Deswegen fassen Sie sich kurz bei Ihren Botschaften und Erklärungen. Vielleicht reicht auch eine Aufzählung oder eine Checkliste?
    Und keine Sorge: Nicht alles muss überall komplett erklärt werden. Schließlich sind Sie ja für Fragen erreichbar (siehe oben), nicht wahr?

 

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