Über politik.de

Historie 

politik.de gibt es bereits seit 2002. Zunächst war es ein Forum für politischen Dialog und seit 2012 ist es politik.de - Das Beteiligungsportal, das eine Politik des Mitwirkens und -entscheidens unterstützt und dabei die Themen Open Government und E-Partizipation in den Mittelpunkt stellt. Diese Neuorientierung war vor allem eine Antwort auf die wachsende Bedeutung der politischen Beteiligung im Internet.

Seitdem hat sich viel getan: Zu zahlreichen Beteiligungsprojekten wurde der Weg gewiesen, in vielen Blogbeiträgen über Hintergründe, Themen und Expertenmeinungen informiert oder beim Preis für Online-Partizipation die Publikumslieblinge der E-Partizipation ausfindig gemacht. Während dieser Zeit wurde sich rege beteiligt und viel Feedback hat die politik.de-Postfächern erreicht. Fazit: Das Beteiligungsportal erhielt große Unterstützung, nur in seiner Darstellung gab es einige Änderungswünsche. Vor allem waren es aber auch die Nachfragen aus den Kommunen, die dazu geführt haben, politik.de in seiner Funktion zu überdenken.

Das Ergebnis ist politik.de in gedeckteren Farben, mit einer verbesserten Struktur und einfacheren Beteiligungsmöglichkeiten. Zudem wird politik.de als Beteiligungsportal noch mehr praxisnahe Hilfestellungen bieten, die die Anbieter von Bürgerbeteiligung besonders auf der kommunalen Ebene, vor, während und nach Partizipationsverfahren brauchen. Auf diese Weise soll Bürgerbeteiligung weiter gestärkt werden. Natürlich sollen dabei auch diejenigen mit einbezogen werden, um die es geht - die BürgerInnen. Nur mit ihnen kann politik.de erarbeiten, was gute Beteiligung braucht.

Überzeugung

Unsere Arbeit fußt auf der Überzeugung, dass Bürgerbeteiligung und e-Partizipation im Speziellen einen gesellschaftlichen Mehrwert bieten, der nachhaltig gestärkt und gefördert werden muss. Denn Bürgerbeteiligung ist kein Selbstzweck, sondern unterstützt die Gesellschaft auf mindestens drei Ebenen:

  1. Bürgerbeteiligung stärkt die Demokratie und erhöht die gesellschaftliche Akzeptanz von (politischen) Entscheidungen.
  2. Bürgerbeteiligung führt zu Transparenz für BürgerInnen und zu einem Wissensgewinn für Politik und Verwaltung.
  3. Bürgerbeteiligung fördert Planungssicherheit sowie nachhaltige Lösungen und steigert somit die Effektivität von Verwaltungsarbeit.

Ziele

Ausgehend von dieser Überzeugung möchten wir mit politik.de...

... das Thema Bürgerbeteiligung stärken und Projekte aus der Beteiligungspraxis unterstützen.

... den Dialog rund um Bürgerbeteiligung fördern und damit helfen, Standards, Methoden und Verfahren weiter zu entwickeln.

... Bühne und Anlaufstelle für Beteiligungsmacher, -willige und -interessierte sein.

Beteiligungsmöglichkeiten

Registrieren

Als Beteiligungsportal wollen wir selbstverständlich Raum für gesellschaftlichen und politischen Diskurs geben. Deshalb können Sie alle Beiträge, Artikel und Projekte, die auf politik.de online gestellt sind, kommentieren. Dafür ist eine Anmeldung auf politik.de notwendig. Klicken Sie auf "Registrierung" im schwarz unterlegten Anmelde-Fenster rechts oben auf der Startseite. Nachdem Sie das Anmeldeformular abgeschickt haben, erhalten Sie eine E-Mail, in der Sie über einen Link zurück auf die Webseite von politik.de gelangen. Nun können Sie alles kommentieren.

 

Auf unserer Beteiligungskarte Projekte entdecken und bei Interesse an ihnen teilnehmen.

Unsere Datenbank zu verschiedenen Beteiligungsprojekten wächst stetig - die Projekte werden auf unserer Beteiligungslandkarte regional verortet und sind mit thematischen Filtern versehen. So verpassen Sie keine Beteiligungsmöglichkeit mehr, die für Sie von Relevanz ist. Unser Anspruch ist es dabei, die Online-Bürgerbeteiligungsverfahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz möglichst vollständig abzubilden - unabhängig davon, welcher Anbieter oder welche Software genutzt wird. Wir konzentrieren uns hierbei zunächst auf Verfahren, die durch die Verwaltung auf Bundes-, Länder- oder Kommunalebene initiiert wurden.

Wir laden alle Interessierten dazu, sich an der Ausarbeitung der Beteiligungskarte zu beteiligen, um möglichst viele Projekte zu erfassen und den Informationsgehalt der Beteiligungskarte zu erhöhen.

Beim Erstellen der Datenbank haben wir Projekte aufgenommen, die seit 2012 online realisiert wurden.

Beteiligungskarte

 

Im politik.de-Blog verfolgen, wie sich die Partizipationslandschaft entwickelt und was Experten darüber denken.

Im politik.de Blog recherchieren wir für Sie aktuelle politische Themen, die in einem breiten öffentlichen Diskurs stehen oder das Potenzial für eine umfassende Bürgerdiskussion haben. Unser Fokus liegt vor allem auf den Möglichkeiten der Online-Beteiligung. So informieren wir Sie über Themen wie "Energiewende" oder "Klimaschutz" und zeigen Ihnen relevante Projekte und Möglichkeiten, an denen Sie sich aktiv beteiligen können.

Im politik.de-Blog können Sie zudem verfolgen, wie sich die Partizipationslandschaft entwickelt und was Experten darüber denken.

politik.de-Blog

 

Regeln

Wie auch im normalen Leben gibt es für die Online-Kommunikation bestimmte Regeln, die für einen friedlichen und bereichernden Dialog eingehalten werden müssen. Netiquette lautet der Begriff, unter dem folgende Standards zusammengefasst werden, die auch für politik.de gelten:

  • Grundsätzlich gilt: Kommentieren Sie andere Beiträge auf die Art und Weise, die Sie sich für Kommentare zu Ihren Beiträgen wünschen würden.
  • Seien Sie sich darüber bewusst, dass sehr viele Menschen Ihre Kommentare lesen können. Ihre Kommentare sind somit nicht abgeschnitten von der realen Welt und müssen dem herrschenden Rechtsrahmen entsprechen.
  • Benutzen Sie keine Quellen Dritter, ohne zu kennzeichnen, woher und von wem sie sind. Um die Rechte Ihrer Mitmenschen nicht zu verletzen, unterlassen Sie es, diese zu attackieren und Informationen von oder über sie zu verbreiten.

Kommentare, in denen diese grundlegenden Regeln nicht befolgt sind, werden durch unsere Moderatoren entfernt (siehe AGBs). Für eine vernünftige Online-Kommunikation sollten Sie außerdem beachten:

  • Geschriebenes kann verschieden interpretiert werden. Sollten Sie aufgebracht sein durch andere Kommentare, antworten Sie sachlich und mit Bedacht.
  • Benutzen Sie die Kommentarfunktionen auf Webseiten nicht als Ihr persönliches Tagebuch. Soll heißen: Schreiben Sie zum Thema oder in Bezug auf bereits gegebene Kommentare.
  • Drücken Sie sich klar und deutlich aus, so dass jeder Nutzer Ihre Kommentare verstehen kann.
  • Lange Texte schrecken ab und werden häufig nicht gelesen. Versuchen Sie daher, sich kurz zu fassen.
  • Seien Sie nachgiebig mit all denen, die DIESE Regeln der Netiquette nicht beherrschen.