Parteien im Bundestag
25.07.2007
Für was stehen die einzelnen Parteien?
Wer sind ihre Führungsfiguren?
Wie ist ihre historische Entwicklung?
Mit wem arbeiten sie zusammen?
1945: Gründung der CDU (Christlich Demokratische Union) in Berlin und im Rheinland.
1950 Zusammenschluss im Bundesgebiet . Föderale Struktur und christliche und demokratische Werte sind bestimmend. Bundeskanzler Konrad Adenauer ist der erste Vorsitzende.
1969 wurde der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Rainer Barzel, CDU-Bundesvorsitzender. Nach dem gescheiterten Misstrauensvotum 1972 trat Rainer Barzel zurück.
1982 Helmut Kohl wird Bundeskanzler
1990 die Ost-CDU (Blockparteien) tritt der West-CDU bei, Lothar de Maizière, der bisherige Vorsitzende der Ost-CDU wird zum stellvertretenden Vorsitzenden der gesamtdeutschen CDU gewählt
2005 Angela Merkel wird Bundeskanzlerin und führt eine große Koalition
1863 Gründung Allgemeiner deutscher Arbeiterverein ADAV (Friedrich Lasalle)
1869 Sozialdemokratische Arbeiterpartei (August Bebel und Karl Liebknecht)
1875 Vereinigung beider in Gotha
1878 Bismarck bringt das Sozialistengesetz im Reichstag ein. Alle sozialistischen und freigewerkschaftlichen Bestrebungen werden verboten. Nur die Reichstagsfraktion der Sozialdemokraten darf weiterarbeiten.
1890 Bei den Reichstagswahlen erhält die SPD (Name seit 1890) mit 19,7 Prozent der Stimmen den höchsten Wähleranteil
1917 aus Anlaß des Burgfriedens (Zustimmung der SPD zu 1. Weltkrieg) Abspaltung von Spartakusbund und Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD).
1919 Reichspräsident wird Friedrich Ebert durch das Regierungsbündnis aus Mehrheitssozialdemokratischer Partei Deutschlands (MSPD), Zentrum und Deutscher Demokratischer Partei. Es entsteht das erste Reichskabinett der Weimarer Republik .
1933 stimmt als Einzige die SPD gegen das Ermächtigungsgesetz
1945 bildet Kurt Schuhmacher die SPD zur demokratisch-sozialistischen Partei Volkspartei aus, die sich nicht mit den Kommunisten vereint
1959 verabschiedet die SPD nach einem längeren kontroversen Diskussionsprozess das Godesberger Programm, die Abkehr von einer sozialistischen Arbeiterpartei hin zu einer Volkspartei
1861 Mitglieder des Nationalvereins und der Berliner Demokraten gründen die Deutsche Fortschrittspartei.
1948 Bruch zwischen den Liberalen der Westzonen und der LDPD in der Sowjetischen Besatzungszone. Im Westen Gründung der Freien Demokratischen Partei unter Vorsitz von Theodor Heuss
1962 FDP-Minister verlassen die Regierung und zwingen damit Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß (CSU) zum Rücktritt (Spiegel-Affäre)
1966 FDP scheidet aus Regierung aus wegen derAblehnung von Steuererhöhungen
1974 Walter Scheel wird Bundespräsident, Parteivorsitzender und Außenminister wird Hans-Dietrich Genscher
1998 Opposition nach 29 Jahren in Regierungsverantwortung
1980 Gründung Die Grünen in Karlsruhe. Sammelbecken für die seit Beginn des Jahres 1977 existierenden Grünen und Bunten Listen, die seit 1978 Wahlerfolge in verschiedenen Bundesländern erringen konnten
1981 Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus (7,4% der Stimmen)
1985 - 1987 erste rot-grüne Koalition in Hessen
1990 Bündnis 90 als Zusammenschluss ehemaliger DDR-Bürgerrechtler aus dem Neuen Forum, der Initiative Frieden und Menschenrechte und Demokratie Jetzt.
1994 zu den Bundestagswahlen war es Bündnis 90/Die Grünen gelungen die FDP als drittstärkste Partei abzulösen. Die Grünen waren an mehreren Landesregierungen beteiligt.
1918/19 die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) wird gegründet
1945 Wilhelm Pieck und Walter Ulbricht zwangsvereinen die SPD mit den Kommunisten und gründen die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)
1989 treten knapp 5% der SED-Mitglieder der neuen PDS (Partei des Demokratischen Sozialismus) bei. Erster Vorsitzender von 1989 - 1993 ist Gregor Gysi.
1994 Gruppe im Bundestag mit 30 Leuten, Tolerierung einer
rot-grüne Minderheitsregierung, von 1998 bis 2002 Magdeburger Modell (Unterstützung einer sozialdemokratischen Minderheitsregierung
1998 Koalition mit der SPD in Mecklenburg-Vorpommern
2001 rot-rote Regierung in Berlin
2005 Formierung der WASG als linke Partei
2007 Fusion von PDS und WASG zu Die Linke



















