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WissensWerte: Islamismus

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 ist der Islamismus zu einem der wichtigsten internationalen Problemfelder geworden. Aber sind Islamisten immer auch Terroristen?

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Umwelt und Verkehr

08.07.10, 20:27 # 1 (permalink)

Energieversorgung in der Zukunft

Ist die Deckung des gesamten deutschen oder sogar eu-weiten Energiebedarfs allein durch Erneuerbare Energien möglich?

Oder brauchen wir weiterhin konventionelle Energie?

Das Problem an den erneuerbaren Energieen ist häufig, dass diese nicht permanent in gleichem Maße zur Verfügung steht, oder dass sie nicht in außreichendem Maße zur Verfügung steht.

Wasserkraft: Steht zwar weitgehend konstant zur Verfügung, aber die Zahl der Wasserkraftwerke ist zu gering, um den Bedarf zu decken. Der Bau weiterer Wasserkraftwerke in Deutschland ist so gut wie unmöglich.
Viele sinnvoll nutzbare Standorte sind bereits erschlossen. Weitere Wasserkraftwerke zu bauen, dürfte recht schwierig sein, weil große Staudämme weitreichende Gebietsüberflutungen zur Folge haben.
Lediglich kleinere Wasserkraftwerke sind meiner Meinung nach noch realisierbar.

Solar: Ist sehr teuer, in unseren Breitengraden ist der Ertrag auch nicht allzu hoch. Wir haben einfach zu wenige Sonnenstunden im Jahr. Ein weiteres Problem ist, dass die Solarenergie nachts komplett ausfällt.
Dafür hat Solar den Vorteil, dass noch ein großes Ausbaupotential vorhanden ist. Viele Gebäude könnten mit Solaranlagen ausgerüstet werden.

Wind: Viele sinnvoll nutzbare Standorte sind bereits bebaut. Allerdings kann man durch Offshore Anlagen noch viel Fläche für Windenergie nutzbar machen.
Windenergie ist allerdings auch von den Umwelteinflüssen abhängig, weht kein Wind, erzeugen die Anlagen keinen Strom.

Biomasse, Biodiesel/Ethanol usw. Gut nutzbar, allerdings sehr großer Flächenverbrauch. Aufgrund begrenzter Anbaufläche kann der Energiebedarf durch Biomasse nicht gedeckt werden.

Geothermie: Nur an vereinzelten Standorten in Deutschland einigermaßen sinnvoll realisierbar. Wobei Geothermie keine wirklich regenerative Energiequelle ist, da die Wärme aus dem Erdinneren nur einmal genutzt werden kann.

Wie wird es mit der Energieversorgung weiter gehen?

Werden wir also in Zukunft auf Konventionelle Energiequellen verzichten können?
Die Konventionellen Energiequellen haben allerdings den Nachteil, dass die Vorräte an Kohle, Öl, Gas und Uran nicht unendlich sind, und diese irgendwann zur Neige gehen werden. Die Frage ist nur wann.
Außerdem haben konventionelle Energiequellen den Nachteil, dass sie zur Umweltverschmutzung beitragen.

Welchen Weg wird die Energiepolitik einschlagen?

08.07.10, 20:46 # 2 (permalink)

Smile

Zitat von techno
Welchen Weg wird die Energiepolitik einschlagen?
Energie wird verkauft. Verknappt sich der Artikel - erhöht sich der Preis.

Die Preiswerteste Energie (Quelle) wird dann - eine nach der anderen ausgeschöpft...

Die "teuerste" Energie kommt zu letzt - ausser man ist Solarlobbyist und hat ""GUTE"" Arbeit gemacht.

http://www.youtube.com/watch?v=eiHJA4TEMM8


08.07.10, 20:50 # 3 (permalink)

Zitat von techno
Ist die Deckung des gesamten deutschen oder sogar eu-weiten Energiebedarfs allein durch Erneuerbare Energien möglich?

Oder brauchen wir weiterhin konventionelle Energie?

Das Problem an den erneuerbaren Energieen ist häufig, dass diese nicht permanent in gleichem Maße zur Verfügung steht, oder dass sie nicht in außreichendem Maße zur Verfügung steht.

Wasserkraft: Steht zwar weitgehend konstant zur Verfügung, aber die Zahl der Wasserkraftwerke ist zu gering, um den Bedarf zu decken. Der Bau weiterer Wasserkraftwerke in Deutschland ist so gut wie unmöglich.
Viele sinnvoll nutzbare Standorte sind bereits erschlossen. Weitere Wasserkraftwerke zu bauen, dürfte recht schwierig sein, weil große Staudämme weitreichende Gebietsüberflutungen zur Folge haben.
Lediglich kleinere Wasserkraftwerke sind meiner Meinung nach noch realisierbar.

Solar: Ist sehr teuer, in unseren Breitengraden ist der Ertrag auch nicht allzu hoch. Wir haben einfach zu wenige Sonnenstunden im Jahr. Ein weiteres Problem ist, dass die Solarenergie nachts komplett ausfällt.
Dafür hat Solar den Vorteil, dass noch ein großes Ausbaupotential vorhanden ist. Viele Gebäude könnten mit Solaranlagen ausgerüstet werden.

Wind: Viele sinnvoll nutzbare Standorte sind bereits bebaut. Allerdings kann man durch Offshore Anlagen noch viel Fläche für Windenergie nutzbar machen.
Windenergie ist allerdings auch von den Umwelteinflüssen abhängig, weht kein Wind, erzeugen die Anlagen keinen Strom.

Biomasse, Biodiesel/Ethanol usw. Gut nutzbar, allerdings sehr großer Flächenverbrauch. Aufgrund begrenzter Anbaufläche kann der Energiebedarf durch Biomasse nicht gedeckt werden.

Geothermie: Nur an vereinzelten Standorten in Deutschland einigermaßen sinnvoll realisierbar. Wobei Geothermie keine wirklich regenerative Energiequelle ist, da die Wärme aus dem Erdinneren nur einmal genutzt werden kann.

Wie wird es mit der Energieversorgung weiter gehen?

Werden wir also in Zukunft auf Konventionelle Energiequellen verzichten können?
Die Konventionellen Energiequellen haben allerdings den Nachteil, dass die Vorräte an Kohle, Öl, Gas und Uran nicht unendlich sind, und diese irgendwann zur Neige gehen werden. Die Frage ist nur wann.
Außerdem haben konventionelle Energiequellen den Nachteil, dass sie zur Umweltverschmutzung beitragen.

Welchen Weg wird die Energiepolitik einschlagen?
Ein guter Beitrag!

Vor einige Jahrzehnten war die Frage hart umkämpft, ob die regenerativen Energien überhaupt das Potential haben, den gesamten Verbrauch abzudecken.

Heute wird diese Fragen unbestritten mit JA beantwortet.

Wenn wir also grundsätzlich genug haben, haben wir dann auch immer zu jedem Zeitpunkt genug Energie, insbesondere Strom.

Grundsätzlich können wir über den Mix der Standorte und dem Mix der Systeme über die Vernetzung das tatsächlich vorhandene Problem zu 80 % lösen.

Im obigen Bericht gar nicht angesprochen wurden die heute bereits eingesetzten Speicher, insbesondere PSW.
Hier besitzt D. nur ein Leistungsvermögen von 0,04 TWh, Norwegen aber 84 TWh.
Möglichkeiten gibt es aber auch in D., ob wir diese Möglichkeiten ausschöpfen sollten, ist eine offene Frage, weil unsere Nachbarn einfach bessere Voraussetzungen haben, und hier eine nachbarschaftliche Zusammenarbeit auf fairer Basis eine positive europäische Entwicklung unterstützen kann.

Die wirklich spannende Frage ist meiner Meinung einzig die Preisfrage.

Wie teuer können die EE sein, wie billig könnten sie sein.

Ein reiches(?) Deutschland kann sich möglicherweise jeden Preis für Energie leisten, aber die Ausstrahlung dieser Perspektive in die Welt ist alles andere als glänzend und nachahmenswert.
Bei EE kann es also nicht alleine um D. gehen, sondern es gilt, die Entwicklung der EE in eine Richtung voranzutreiben, welche für alle anderen Länder mit ihren jeweiligen spezifischen Erfordernissen eine hohe Attraktivität ausstrahlt.

PV ist dies sicher nicht, sofern es sich um Regionen mit einem Stromnetz handelt.
PV - und auch Klein-WKAs - sind für netzferne Regionen die einzige Hoffnung für eine schnelle Entwicklung.

Deshalb ist für die weitere Entwicklung der EE die Preisfrage die allein entscheidende - und wer hier nicht mithalten kann, scheidet ganz aus - oder muss mit einem ganz kleinen Stück vom Kuchen vorlieb nehmen.

Weitere Infos:

IWR-News_ GE Energy expandiert im Offshore-Windbereich - Übernahme von ScanWind aus der Regenerative Energiewirtschaft
Getriebelose Konkurrenz zu Enercon

KUSAN INGENIEURBUERO - Produktentwicklung & Konstruktion
MUFOW

YouTube - Hywind
Hywind

YouTube - SeaLock? - Offshore Floating Wind Turbine Docking System
Sealock

Schwimmende Windkraftanlage ? Wikipedia


http://www.eru.rl.ac.uk/images/offshorewindfarm.jpg

Monopteros (Windkraftanlage) ? Wikipedia


YouTube - SEADOV (Sustainable Energy and Desalination on Vessel)


Animation von MUFOW vor Griechenland.

Grundsätze der Überlebensfähigkeit von MUFOW:

Große Teile haben sich unterhalb des Wellenbereiches zu befinden.
Teile, welche sich im Wellenbereich befinden, haben flexibel und unstarr zu sein, oder klein/dünn in den Ausmaßen.
Das Trägersystem ist abzuspannen oder abzustützen, wie die Takelage eines Segelschiffes.
Da sich die gesamte Plattform in den Wind dreht, braucht die Gondel keine Drehfähigkeit und kann auch nach vorne (wie ein Dreibein) abgestützt werden.
Die gesamte Plattform ist unstarr zu verankern (Vorbild: Anker-Schlepplift)
Nur der Einflügler hat auch bei Wassertornados eine Überlebenschance, wenn dieser eine Flügel arretiert wird:
Monopteros (Windkraftanlage) ? Wikipedia

Kombination ist auch zusätzlich mit Wellenkraft möglich:
Wellenkraftwerk ? Wikipedia


Prelaunch harbour test - Floating Power Plant -Sustainable Energy Power Plants - Poseidon's Organ

EnergyPulse - Insight Analysis and Commentary on the Global Power Industry

Technica – MEM-Zeitschrift (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) Siemens beteiligt sich am Meeresströmungskraftwerkbauer Marine Current Turbines Energie aus der Meeresströmung

Siemens beteiligt sich am Meeresströmungskraftwerkbauer Marine Current Turbines
Energie aus der Meeresströmung

Siemens Energy hat eine Minderheitsbeteiligung von knapp unter 10 Prozent an Marine Current Turbines erworben. Das Unternehmen mit Sitz in Bristol ist einer der Vorreiter auf dem Gebiet der Planung und Entwicklung von Meeresströmungskraftwerken. Mit der Beteiligung tritt Siemens in einen neuen Markt ein, der gute Zukunftsperspektiven verspricht.
„Mit der Beteiligung an diesem Start-up-Unternehmen sichern wir uns den Zugang zu einer innovativen Technologie im Bereich der Erneuerbaren Energien“, sagte René Umlauft, CEO der Renewable Energy Division von Siemens Energy. „Als einer der Technologieführer bei Meeresströmungskraftwerken ist Marine Current Turbines ein idealer Partner für Siemens, um in den rasch wachsenden Markt für Meeresströmungskraftwerke einzutreten.“ Bis zum Jahr 2020 rechnen Experten hier mit zweistelligen Wachstumsraten.

Schwimmende Windkraftanlage vor Norwegen ist aufgebaut!
Der Überblick!


08.07.10, 21:09 # 4 (permalink)

Zitat von windstärke8
Die wirklich spannende Frage ist meiner Meinung einzig die Preisfrage.

Wie teuer können die EE sein, wie billig könnten sie sein.

Ein reiches(?) Deutschland kann sich möglicherweise jeden Preis für Energie leisten, aber die Ausstrahlung dieser Perspektive in die Welt ist alles andere als glänzend und nachahmenswert.
Bei EE kann es also nicht alleine um D. gehen, sondern es gilt, die Entwicklung der EE in eine Richtung voranzutreiben, welche für alle anderen Länder mit ihren jeweiligen spezifischen Erfordernissen eine hohe Attraktivität ausstrahlt.

Deshalb ist für die weitere Entwicklung der EE die Preisfrage die allein entscheidende - und wer hier nicht mithalten kann, scheidet ganz aus - oder muss mit einem ganz kleinen Stück vom Kuchen vorlieb nehmen.
Jooo...wenn man die Propaganda weglässt - sogar gebrauchsfähig.


...warum man in D gleich in den GROSSVERSUCH bei der Entwicklung gegangen ist ? ...und das ganze Geld in unausgereifte Technik steckt ?


...es soll ja ALLES noch besser UND PREISWERTER werden!

http://www.youtube.com/watch?v=eiHJA4TEMM8


08.07.10, 21:36 # 5 (permalink)

Zitat von windstärke8
Ein guter Beitrag!

Vor einige Jahrzehnten war die Frage hart umkämpft, ob die regenerativen Energien überhaupt das Potential haben, den gesamten Verbrauch abzudecken.

Heute wird diese Fragen unbestritten mit JA beantwortet.

Wenn wir also grundsätzlich genug haben, haben wir dann auch immer zu jedem Zeitpunkt genug Energie, insbesondere Strom.

Grundsätzlich können wir über den Mix der Standorte und dem Mix der Systeme über die Vernetzung das tatsächlich vorhandene Problem zu 80 % lösen.

Im obigen Bericht gar nicht angesprochen wurden die heute bereits eingesetzten Speicher, insbesondere PSW.
Hier besitzt D. nur ein Leistungsvermögen von 0,04 TWh, Norwegen aber 84 TWh.
Möglichkeiten gibt es aber auch in D., ob wir diese Möglichkeiten ausschöpfen sollten, ist eine offene Frage, weil unsere Nachbarn einfach bessere Voraussetzungen haben, und hier eine nachbarschaftliche Zusammenarbeit auf fairer Basis eine positive europäische Entwicklung unterstützen kann.

Die wirklich spannende Frage ist meiner Meinung einzig die Preisfrage.

Wie teuer können die EE sein, wie billig könnten sie sein.

Ein reiches(?) Deutschland kann sich möglicherweise jeden Preis für Energie leisten, aber die Ausstrahlung dieser Perspektive in die Welt ist alles andere als glänzend und nachahmenswert.
Bei EE kann es also nicht alleine um D. gehen, sondern es gilt, die Entwicklung der EE in eine Richtung voranzutreiben, welche für alle anderen Länder mit ihren jeweiligen spezifischen Erfordernissen eine hohe Attraktivität ausstrahlt.

PV ist dies sicher nicht, sofern es sich um Regionen mit einem Stromnetz handelt.
PV - und auch Klein-WKAs - sind für netzferne Regionen die einzige Hoffnung für eine schnelle Entwicklung.

Deshalb ist für die weitere Entwicklung der EE die Preisfrage die allein entscheidende - und wer hier nicht mithalten kann, scheidet ganz aus - oder muss mit einem ganz kleinen Stück vom Kuchen vorlieb nehmen.

Weitere Infos:

IWR-News_ GE Energy expandiert im Offshore-Windbereich - Übernahme von ScanWind aus der Regenerative Energiewirtschaft
Getriebelose Konkurrenz zu Enercon

KUSAN INGENIEURBUERO - Produktentwicklung & Konstruktion
MUFOW

YouTube - Hywind
Hywind

YouTube - SeaLock? - Offshore Floating Wind Turbine Docking System
Sealock

Schwimmende Windkraftanlage ? Wikipedia


http://www.eru.rl.ac.uk/images/offshorewindfarm.jpg

Monopteros (Windkraftanlage) ? Wikipedia


YouTube - SEADOV (Sustainable Energy and Desalination on Vessel)


Animation von MUFOW vor Griechenland.

Grundsätze der Überlebensfähigkeit von MUFOW:

Große Teile haben sich unterhalb des Wellenbereiches zu befinden.
Teile, welche sich im Wellenbereich befinden, haben flexibel und unstarr zu sein, oder klein/dünn in den Ausmaßen.
Das Trägersystem ist abzuspannen oder abzustützen, wie die Takelage eines Segelschiffes.
Da sich die gesamte Plattform in den Wind dreht, braucht die Gondel keine Drehfähigkeit und kann auch nach vorne (wie ein Dreibein) abgestützt werden.
Die gesamte Plattform ist unstarr zu verankern (Vorbild: Anker-Schlepplift)
Nur der Einflügler hat auch bei Wassertornados eine Überlebenschance, wenn dieser eine Flügel arretiert wird:
Monopteros (Windkraftanlage) ? Wikipedia

Kombination ist auch zusätzlich mit Wellenkraft möglich:
Wellenkraftwerk ? Wikipedia


Prelaunch harbour test - Floating Power Plant -Sustainable Energy Power Plants - Poseidon's Organ

EnergyPulse - Insight Analysis and Commentary on the Global Power Industry

Technica – MEM-Zeitschrift (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) Siemens beteiligt sich am Meeresströmungskraftwerkbauer Marine Current Turbines Energie aus der Meeresströmung

Siemens beteiligt sich am Meeresströmungskraftwerkbauer Marine Current Turbines
Energie aus der Meeresströmung

Siemens Energy hat eine Minderheitsbeteiligung von knapp unter 10 Prozent an Marine Current Turbines erworben. Das Unternehmen mit Sitz in Bristol ist einer der Vorreiter auf dem Gebiet der Planung und Entwicklung von Meeresströmungskraftwerken. Mit der Beteiligung tritt Siemens in einen neuen Markt ein, der gute Zukunftsperspektiven verspricht.
„Mit der Beteiligung an diesem Start-up-Unternehmen sichern wir uns den Zugang zu einer innovativen Technologie im Bereich der Erneuerbaren Energien“, sagte René Umlauft, CEO der Renewable Energy Division von Siemens Energy. „Als einer der Technologieführer bei Meeresströmungskraftwerken ist Marine Current Turbines ein idealer Partner für Siemens, um in den rasch wachsenden Markt für Meeresströmungskraftwerke einzutreten.“ Bis zum Jahr 2020 rechnen Experten hier mit zweistelligen Wachstumsraten.


Die Energiespeicher lösen das Problem leider auch nicht.
Die haben zum Teil einen mieserablen Wirkungsgrad, sind teuer, oder nicht in dieser Größenordnung machbar.
Pumpspeicherwerke sind vom Wirkungsgrad her gut, aber nicht in ausreichender Zahl machbar.

Eine Energieversorgung rein auf Solar und Wind aufbauend kann man bei uns vergessen. In Afrika, weit ab von den Stromnetzen, ist sowas sinnvoll zu realisieren. Die haben da aber auch deutlich höhere Erträge und der Energieverbrauch ist deutlich geringer.
Ein armes afrikanisches Dorf kann man problemlos rein über Solar und Akkus versorgen. Abends bisschen Licht, vielleicht noch nen Laptop und Radio/Funkgerät. Für die Leute wäre das auch noch eine unglaubliche Chance, denn viele haben da unten noch nicht mal das.

Aber in Deutschland / Europa sieht das ganz anders aus.

Z.B. Ich habe pro Tag durchschnittlich 10 kW/h Stromverbrauch. Und da werde ich nicht der einzigste sein. Wo soll das nur her kommen? So groß ist mein Dach gar nicht, soviel Wind gibts hier nicht, und das Speicherproblem gibts dann auch noch.

Daher denke ich, entweder gibts irgendwann wirklich mal einen Durchbruch bei der Erzugung und Speicherung von regenerativer Energie, oder wir werden irgendwann ein wirklich Problem haben, wenn die konventionellen Energieträger aufgrund zunehmender Knappheit immer teurer werden.

Geändert von techno (08.07.10 um 21:42 Uhr).


08.07.10, 22:55 # 6 (permalink)

Smile

Zitat von techno
....oder wir werden irgendwann ein wirklich Problem haben, wenn die konventionellen Energieträger aufgrund zunehmender Knappheit immer teurer werden.
...das Problem haben dann Leute die die Energiepreise nicht zahlen können...(und die mit Energie produzierten Produkte).

Oder meinst Du - die EEG werden dann PREISWERT .....(hier im Kapitalismus? ....PROFIT VERSCHENKEN??)

http://www.youtube.com/watch?v=eiHJA4TEMM8


09.07.10, 12:27 # 7 (permalink)

Die Energiespeicher lösen das Problem leider auch nicht.
Sollen sie auch nicht alleine. Sie sollen nur das noch abdecken, was über den Mix der Standorte und dem Mix der Systeme noch offen ist - und dies wird wenig sein.

Pressebilder - Siemens AG
(Afrika kann vorerst auch ausgeblendet werden!)

Die haben zum Teil einen mieserablen Wirkungsgrad, sind teuer, oder nicht in dieser Größenordnung machbar.
Pauschal, aber auf jeden Fall unzutreffend, wenn die Energie über den Strom hinaus gesehen wird.

Pumpspeicherwerke sind vom Wirkungsgrad her gut, aber nicht in ausreichender Zahl machbar.
Gut, in D. haben wir PSW an Kohle und Atom angepaßt, aber dies hat nichts mit Physik zu tun..

PSW müssen zusammen mit HGÜ gesehen werden:
Pressebilder - Siemens AG


Eine Energieversorgung rein auf Solar und Wind aufbauend kann man bei uns vergessen.
Soll ja auch nicht. Wasserkraft incl. PSW, sowie ein Teil Biomasse gehört auch dazu. Insgesamt einzubinden sind auch die Möglichkeiten der maritimen Energien.

In Afrika, weit ab von den Stromnetzen, ist sowas sinnvoll zu realisieren. Die haben da aber auch deutlich höhere Erträge und der Energieverbrauch ist deutlich geringer.
Ein armes afrikanisches Dorf kann man problemlos rein über Solar und Akkus versorgen. Abends bisschen Licht, vielleicht noch nen Laptop und Radio/Funkgerät. Für die Leute wäre das auch noch eine unglaubliche Chance, denn viele haben da unten noch nicht mal das.
Richtig, aber warum das eine tun - und das andere ausschließen.
Bei PV ist halt der Preis derzeit noch viel zu hoch, weshalb ich dafür bin, wenn bei 13 GW PV-Installation die Vergütung an den Windstrom angeglichen wird.

Aber in Deutschland / Europa sieht das ganz anders aus.

Z.B. Ich habe pro Tag durchschnittlich 10 kW/h Stromverbrauch. Und da werde ich nicht der einzigste sein. Wo soll das nur her kommen? So groß ist mein Dach gar nicht, soviel Wind gibts hier nicht, und das Speicherproblem gibts dann auch noch.
Dies ist schlicht falsch:

Forschungsergebnisse für die Offshore-Windenergie

Die ersten Ergebnisse der Forschungsplattform FINO 1 bestätigen für die Windenergienutzung auf See große Perspektiven. Dort installierte Windenergie-Anlagen können mehr als 90% des Jahres Strom erzeugen und kämen auf ca. 4.500 Volllaststunden. Diese Werte entsprechen etwa dem Doppelten des an Land Üblichen.

Die Zukunft der Windenergie liegt Offshore | 20.08.2007

Theoretisch könnte mit dem Windangebot der Nordsee sogar "der gesamte europäische Stromverbrauch etwa vierfach abgedeckt werden", schreibt Windenergieexperte Siegfried Heier ("Nutzung der Windenergie", 5. Auflage 2007, S. 11).

Dabei die sonstigen maritimen Energien gar nicht berücksichtigt. Noch dazu hat Europa nicht nur die Nordsee!!!!

BWE: Umweltbundesamt: Stromversorgung 2050 komplett aus Erneuerbaren Energien möglich


Umweltbundesamt: Stromversorgung 2050 komplett aus Erneuerbaren Energien möglich

Europaweit gesehen halte ich zu diesem Zeitpunkt nicht nur die Stromversorgung, sondern die gesamte Energieversorgung in Europa auf Basis von EE darstellbar, wenn heute der Fokus auf die Preisfrage konzentriert wird.

Schwimmende Windkraftanlage vor Norwegen ist aufgebaut!
Der Überblick!


09.07.10, 13:04 # 8 (permalink)

Zitat von techno
Daher denke ich, entweder gibts irgendwann wirklich mal einen Durchbruch bei der Erzugung und Speicherung von regenerativer Energie, oder wir werden irgendwann ein wirklich Problem haben, wenn die konventionellen Energieträger aufgrund zunehmender Knappheit immer teurer werden.
Erstmal: Wozu hast du NOCH einen Strnag dazu aufgemacht?
War das nötig?

Zum zweiten: Nichts wird knapp. Hast du schon mal was von Kernfusion gehört?

Suum cuique!

Ablasshandel: "Wenn das Geld im Kasten klingt, im Nu die Temperatur absinkt!"
griffel: Deshalb gab es in der DDR Volksentscheide. Da durfte das "Volk" aber nicht abstimmen, nur die Partei.
Jürgen Meyer: Wenn diese Theorie stimmt, kann man Talibangegner als Antisemiten bezeichnen, was eine Sensation wäre
Freiheitsmensch: Es gibt keine Passivalkoholleichen!


09.07.10, 17:29 # 9 (permalink)

Zitat von techno

Z.B. Ich habe pro Tag durchschnittlich 10 kW/h Stromverbrauch. Und da werde ich nicht der einzigste sein. Wo soll das nur her kommen? So groß ist mein Dach gar nicht, soviel Wind gibts hier nicht, und das Speicherproblem gibts dann auch noch.
Es ist doch ganz einfach. Alternative Möglichkeiten zur Energiegewinnung haben wir zu genüge entwickelt. Demnach sollten wir nun, wenn diese nicht ausreichen, wovon ich auch mal ganz stark ausgehe, uns nun damit beschäftigen, wie wir in Zukunft weniger Energie verbrauchen. LED-Lampen verbrauchen beispielsweise nur einen Bruchteil von dem was herkömmliche Birnen verbrauchen. Das ist doch schon ein Ansatz.
Ich denke wir sollten nun anfangen dass Problem von der anderen Seite aufzurollen.

09.07.10, 23:17 # 10 (permalink)

Zitat von techno
Werden wir also in Zukunft auf Konventionelle Energiequellen verzichten können?
Die Konventionellen Energiequellen haben allerdings den Nachteil, dass die Vorräte an Kohle, Öl, Gas und Uran nicht unendlich sind, und diese irgendwann zur Neige gehen werden. Die Frage ist nur wann.
...
Welchen Weg wird die Energiepolitik einschlagen?
BP-Aktien kaufen, die Energie noch die letzten Jahre geniesen und dann wieder Steinzeit ausrufen.
Und am Lagerfeuer von alten Zeiten 'ich war Klimaskeptiker' schwärmen.

Die Natur setzt jährlich rund 175 Mrd. to Kohlenstoff um ... wir 10 Mrd.
Aber die Natur schafft alles nur per Sonne und Photosynthese. Wir hingegen bohren verzweifelt nach dem letzten BP-Eden.

In 100 Jahren wird man mit Kopf schütteln über unsere Probleme. Man wird die Sonne in allen Varianten nutzen und im Caprio durch laue Sommerabende düsen ... Dank Biosprit.


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