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Medien und Gesellschaft

Video-Diskussion: Peter Tauber (CDU) über freiwillige Dienste

Diskutieren Sie mit Peter Tauber von der CDU über freiwillige Dienste.

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Top Diskussionen

10.01.08, 13:45 # 1 (permalink)

"Christival 2008" bietet/bot "Wege heraus aus homosexuellen Neigungen"

Hallo:

Shortnews:
Die Familienministerin von der Leyen (CDU) ist Schirmherrin des vom 30. April bis 4. Mai stattfindenden Kongresses, der hauptsächlich auf junge Christen ausgerichtet ist. Dieses Jahr wird ein Kurs mit dem Namen "Homosexualität verstehen - Chance zur Veränderung" angeboten.
"Viele Menschen leiden unter ihren homosexuellen Neigungen. Im Seminar geht es um Ursachen und konstruktive Wege heraus aus homosexuellen Neigungen", so die Beschreibung des Kurses. Veranstalter des Seminars ist das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG).
Volker Beck, Politiker der Grünen, forderte nun Ursula von der Leyen auf, von ihrer Schirmherrschaft zurückzutreten oder für eine Absage des "Homosexuellenheilungsseminars" zu sorgen. Das Familienministerium gab bekannt, diese Angelegenheit zu prüfen.
Es wurde dann doch abgesagt:

Queer:
- Das evangelische Jugendfestival Christival hat heute bekannt gegeben, dass ein Seminar zur "Heilung" von Homosexualität abgesagt wurde. Grund sei die "emotional hoch geschaukelte öffentliche Diskussion" gewesen, wie die beiden Referenten erklärten. Volker Beck (Grüne) hatte gestern scharf kritisiert, dass Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) das Festival als Schirmherrin unterstützt, obwohl darin propagiert wird, Schwule und Lesben zu "bekehren" (queer.de berichtete). Ein Sprecher des Bundesfamilienministeriums hat heute Nachmittag bereits angekündigt, man werde den Vorwürfen nachgehen und "um Aufklärung bitten".

Aber ist homosexualität heilbar?

Ist Homosexualität eine legitime Form, um sexuelle Vorlieben auszuleben, um sich selbst verwirklichen zu können oder muß sie als Schuld bezeichnet werden?
Ist die Homosexualität Veranlagung oder gibt es andere verursachende Faktoren?
Ist der Nachweis führbar, daß bestimmte Menschen durch ihr Erbgut oder durch andere Faktoren schon vor ihrer Geburt dazu bestimmt sind, homosexuell zu sein -- ob sie es nun wollen oder nicht?

Gute Antworten:

Van den Aardweg sieht die Entwicklung der Homotropie in drei Stufen:

"In der ersten Stufe entwickelt sich ein bestimmter Minderwertigkeitskomplex. Das Kind bzw. der Jugendliche fühlt sich weniger männlich als seine Altersgenossen oder sogar nicht zu der Männerwelt gehörig. Der Prozeß des Selbstmitleides und der Selbsttröstung kommt in Gang.

In der zweiten Stufe beginnt das Kind bzw. der Jugendliche zu all denen aufzuschauen, die nach seinem Empfinden männlich, robust, mutig und stark sind, die also all die Eigenschaften besitzen, die ihm zu fehlen scheinen.

Das Kind/der Jugendliche bewundert diese Personen und macht sie zu seinen Idolen.

Diese Vergötterung ist eine verstärkte Klage über sich selbst: "Ich bin nicht so wie der!" Das Kind bzw. der Jugendliche denkt an seine Idole, vergleicht sich mit ihnen und träumt von ihnen.

In der dritten Stufe beginnt sich das Kind bzw. der Jugendliche in die "Objekte seiner Bewunderung" zu verlieben. Es ist sein größter Wunsch, seine Idole anzufasssen, sie zärtlich zu berühren und selbst von ihnen Zärtlichkeiten zu empfangen.

So entsteht eine erotische Sehnsucht zum gleichen Geschlecht, die in Verbindung mit homoerotischen Tagträumen und Masturbation mit homoerotischen Phantasien zu einem homosexuellen Verlangen wird.

Dieses homosexuelle Verlangen ist, so van den Aardweg, nichts anderes als eine verzweifelte, übersteigerte Klage: "Wenn er, mein Idol, nur bei mir wäre, dann wäre die Not vorbei". Es ist ein sehnsüchtiger Schrei nach Liebe und Anerkennung. Das Kind bzw. der Jugendliche glaubt und hofft, in der körperlichen, sexuellen Vereinigung mit seinem bewunderten Idol die Erfüllung seiner Sehnsüchte zu finden. Van den Aardweg macht aber ganz deutlich, daß dieses Verlangen nach Liebe immer unerfüllt bleibt. Trotz aller kurzen Glücksmomente, die der Betroffene in homosexuellen Beziehungen erleben mag, können seine emotionellen Bedürfnisse nie völlig gestillt werden, weil "die Quelle dieser Bedürfnisse, nämlich die Unzufriedenheit und das Selbstmitleid, unerschöpflich ist".
Von Michael Seemann:
Im Jahre 1952 untersuchte Prof. Kallmann vierzig Zwillinge und verglich die dabei erzielten Ergebnisse mit denen von zweieiigen Zwillingen. Eineiige Zwillinge haben bekanntlich ein identisches Erbgut, da sie sich aus einer Eizelle entwickeln, zweieiige dagegen haben ein unterschiedliches Erbgut, weil sie aus zwei verschiedenen Eizellen entstehen. Kallmann fand heraus, daß sich bei den zweieiigen Zwillingen 11,5% der Zwillingsbrüder von Homosexuellen als ausschließlich oder vorwiegend homosexuell einstuften. Dagegen hatten nach seinen Untersuchungen eineiige homosexuelle Zwillinge zu 100% einen homosexuellen Zwillingsbruder. Kallmann glaubte aus diesem Ergebnis die Erblichkeit der Homosexualität herauslesen zu können.

Aber es gibt gewichtige Argumente, die gegen diese These sprechen:


Warum hatten die untersuchten Homosexuellen alle heterosexuelle Eltern und später, soweit sie Kinder hatten, heterosexuelle Kinder?

- Wenn Homosexualität erblich wäre, müßte sie in einigen Familien öfter vorkommen als in anderen. Das ist nicht der Fall.

- Van den Aardweg macht deutlich, daß sich Kallmanns Ergebnisse nicht verallgemeinern lassen. Es gebe viel zu viele Beispiele von eineiigen homosexuellen Zwillingen, die einen heterosexuellen Bruder hätten.

- Bei solchen eineiigen Zwillingen, die sich bezüglich der Homosexualität nicht glichen, konnten mit Hilfe biochemischer und physiologischer Tests keine Unterschiede festgestellt werden.

- Man muß außerdem bei eineiigen Zwillingen mit dem Bestreben rechnen, sich ihrem (homosexuellen) Zwillingsbruder identisch zu zeigen. kallmann selbst hatte bei seinen Testpersonen sogar in kleinen Gesten und Gewohnheiten Ähnlichkeiten festgestellt.

Wenn man hierbei einen genetischen Faktor zugrundelegen würde, müßte man davon ausgehen, daß das menschliche Verhalten bis in kleinste Einzelheiten genetisch programmiert ist und das ist eindeutig auszuschließen (man bedenke z.B. den nachweisbar prägenden Einfluß der Erziehung auf das Verhalten!).

- Auch die überdurchschnittlich hohe Quote an Übereinstimmung bei zweieiigen Zwillingen (11, 5% im Vergleich zu etwa 5% homosexueller Menschen bei der Gesamtbevölkerung), ist ein Hinweis darauf, daß dabei andere als genetische Faktoren zugrunde liegen.

Bedenkt man, daß zweieiige Zwillinge sich in ihrer genetischen Struktur nicht weniger unterscheiden als normale Geschwister, so sind 11,5% ein erstaunlich hoher Prozentsatz an Übereinstimmung. Deshalb ist anzunehmen, daß hier z.B. Faktoren wie gleiche Erziehung, Versuch, den Bruder oder die Schwester nachzuahmen etc. die Ursache sind.

- Spätere Zwillingsforscher konnten die Ergebnisse nicht bestätigen.

Als Fazit bleibt zu dieser These festzuhalten: Es gibt bisher keinen wissenschaftlichen Beweis einer erblichen, genetisch bedingten Ursache der Homosexualität.
1. Tim 1,9f:

"Wir wissen, das Gesetz ist gut, wenn man es nach dem Sinn des Gesetzes anwendet, mit dem Bewußtsein, daß das Gesetz nicht den Gerechten auferlegt ist, wohl aber den Gesetzlosen und Zügellosen, den Gottlosen und Sündern, den Heillosen und Unheiligen, den Vater- und Muttermördern, den Unzüchtigen, den Knabenschändern, den Menschenräubern, Lügnern und Meineidigen und allem, was sonst der gesunden Lehre widerstrebt, nach dem Evangelium von der Herrlichkeit ..."

Auch in diesem Lasterkatalog bezeichnet Paulus die arsenokoitai (die homosexuelle Akte Ausübende) als solche, die gegen Gott und seine Gebote rebellieren und sich so sündhaft verhalten.

Ja, er macht sogar deutlich, daß sie auch dem Evangelium unvereinbar entgegen stehen.

"Alles in allem wird jedes homosexuelle Verhalten in den Schriften des Paulus als verwerflich dargestellt. Im Römerbrief gilt es als heidnisches Laster, im Korintherbrief als Barriere, die den Eingang ins Reich Gottes versperrt und im ersten Timotheusbrief als ein Vergehen gegen das Sittengesetz".


...Also ich bin überzeugt davon das dieses Seminar sinnvoll gewesen wäre und das man von homosexuell auf heterosexuell "wechseln" kann. Darum ist vorallem die Hilfe anderer wichtig und dieses Seminar hätte bestimmt Wichtige/interessante/Nützliche Grundlagen geboten/gelehrt ..... schade das sie es gestrichen haben!

10.01.08, 13:51 # 2 (permalink)

Zitat von combo
Also ich bin überzeugt davon das dieses Seminar sinnvoll gewesen wäre und das man von homosexuell auf heterosexuell "wechseln" kann.
Wie denn?

...als Menschenfreund getarnter Erziehungslotse


10.01.08, 14:10 # 3 (permalink)

Zitat von combo
Hallo:



Es wurde dann doch abgesagt:




Aber ist homosexualität heilbar?

Ist Homosexualität eine legitime Form, um sexuelle Vorlieben auszuleben, um sich selbst verwirklichen zu können oder muß sie als Schuld bezeichnet werden?
Ist die Homosexualität Veranlagung oder gibt es andere verursachende Faktoren?
Ist der Nachweis führbar, daß bestimmte Menschen durch ihr Erbgut oder durch andere Faktoren schon vor ihrer Geburt dazu bestimmt sind, homosexuell zu sein -- ob sie es nun wollen oder nicht?




Gute Antworten:



...Also ich bin überzeugt davon das dieses Seminar sinnvoll gewesen wäre und das man von homosexuell auf heterosexuell "wechseln" kann. Darum ist vorallem die Hilfe anderer wichtig und dieses Seminar hätte bestimmt Wichtige/interessante/Nützliche Grundlagen geboten/gelehrt ..... schade das sie es gestrichen haben!
Darüber gibt es hier bereits einen Strang:
http://forum.politik.de/forum/showpo...27&postcount=1


Die Bibel ist gegenüber Pädophilen und Vergwaltigern äußerst nachsichtig:
Wird eine Jungfrau von einem Mann innerhalb einer Stadt vergewaltigt, sollen beide sterben, auch die unschuldige Frau (5. Mose 22,24), "weil sie nicht geschrien hat." Dass die Frau geschockt, dass sie mit einem Messer bedroht gewesen sein oder man ihr der Mund zugehalten haben könnte, bedenkt die Bibel mit keinem Wort.
http://www.bibelkritik.ch/

10.01.08, 15:57 # 4 (permalink)

Aber ist homosexualität heilbar?

nein. sie ist ja auch keine krankheit

Ist Homosexualität eine legitime Form, um sexuelle Vorlieben auszuleben, um sich selbst verwirklichen zu können

ja

oder muß sie als Schuld bezeichnet werden?

nein

Ist die Homosexualität Veranlagung oder gibt es andere verursachende Faktoren?

so weit man weiß, veranlagung. die von dir im folgenden angedeuteten "verursachenden Faktoren" sind wisenschaftlich nicht stichhaltig

Ist der Nachweis führbar, daß bestimmte Menschen durch ihr Erbgut oder durch andere Faktoren schon vor ihrer Geburt dazu bestimmt sind, homosexuell zu sein -- ob sie es nun wollen oder nicht?

wie sollte der aussehen?

menschen sind homosexuell, und das scheint nicht durch nachgeburtliche faktoren bestimmt

du solltest aber unterscheiden zwischen homosexualität und homosexuellem verhalten (z.b. ersatz-homosexualität)



Zitat von combo
Gute Antworten:]
...sind das nicht, eher pseudowissenschaftliche sondermeinungen



Zitat von combo
[...Also ich bin überzeugt davon das dieses Seminar sinnvoll gewesen wäre und das man von homosexuell auf heterosexuell "wechseln" kann. Darum ist vorallem die Hilfe anderer wichtig und dieses Seminar hätte bestimmt Wichtige/interessante/Nützliche Grundlagen geboten/gelehrt ..... schade das sie es gestrichen haben!
man kann nicht einfach "wechseln"

siehe z.b. http://www.zwischenraum.net/wirklich_spitzer.htm - gerade für einen fundi wie dich interessant

10.01.08, 19:14 # 5 (permalink)

Lightbulb

es ist schade, dass missliebige meinungen in dieser gesellschaft
von vornherein unterdrückt werden.

die wissenschaft ist sich offensichtlich nciht sicher,
ob homosexualität veranlagt ist oder nicht.
eine gewisse anzahl christlicher seelsorger und homosexueller
christen sind überzeugt, dass es manchmal mit der entwicklung
des menschen erklärbar ist.
offensichtlich wollen - unabhängig von der gängigen lehrmeinung,
dass homosexualität ok und unabänderlich sei - einige
homosexuelle von dieser neigung weg kommen.
dabei können sie sich an seelsorger, z.b. bei wüstenstrom wenden
oder eben solche seminare besuchen.
solche seminare sind auch aus anderer sicht wichtig, nämlich um
toleranz ggn schwulen in der oftmals unaufgeklärten christlichen
gemeinschaft aufzubauen.
ein rückzug auf diesem gebiet ist nicht sinnvoll!

gruß
hepe

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Sollte ich in meinem Beitrag Worte oder Ausdrücke gewählt haben, die auch von Nazis verwendet wurden oder werden,
so distanziere ich mich aufs Schärfste und bitte demütigst schon im Voraus tausendmal um Entschuldigung.


10.01.08, 19:40 # 6 (permalink)

Zitat von match
Die Bibel ist gegenüber Pädophilen und Vergwaltigern äußerst nachsichtig:
Wird eine Jungfrau von einem Mann innerhalb einer Stadt vergewaltigt, sollen beide sterben, auch die unschuldige Frau (5. Mose 22,24), "weil sie nicht geschrien hat." Dass die Frau geschockt, dass sie mit einem Messer bedroht gewesen sein oder man ihr der Mund zugehalten haben könnte, bedenkt die Bibel mit keinem Wort.
http://www.bibelkritik.ch/
Was hat das mitm Christentum zu tun?

Die Geschichte des Terrorismus wird vom Staat geschrieben.


10.01.08, 19:44 # 7 (permalink)

Es ist in diesem Forum NICHT erlaubt Homosexuelle als krank zu bezeichnen!

Wer das möchte sucht sich den Stammtisch seines vertrauens und kann dort bei reichlich Alkohol und wenig Grips freimütig darüber Philosophieren, wie man dem "illigitimen schwulen Dreckpack" den gar ausmachen kann.

10.01.08, 19:53 # 8 (permalink)

Zitat von match
Darüber gibt es hier bereits einen Strang:
http://forum.politik.de/forum/showpo...27&postcount=1


Die Bibel ist gegenüber Pädophilen und Vergwaltigern äußerst nachsichtig:

http://www.bibelkritik.ch/
todesstrafe ist nachsichtig?


wenn die geschädigte frau glaubwürdig darlegen konnte,
warum sie nicht geschrien hat, so wurde sie wohl kaum verurteilt.
außerdem: wer will nachweisen, dass sie nicht geschrien hat?
das ghet nur, wenn andere in hörweite gewesen wären.
und bei sicherer todesstrafe öchte ich den vergewaltiger sehen,
der sein opfer in hörweite anderer vergewaltigt und ihr die physische
möglichekti lässt, zu schreien...

aber: das hat nichts mit dem thema zu tun und wurde hier im forum
schon ausfühlrich behandelt...

zurück zum thema bitte.

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10.01.08, 20:02 # 9 (permalink)

Zitat von hepeman
zurück zum thema bitte.
Das wurde hier auch schon ausführlich behandelt. Der Sammelstrang dazu musste wegen zahlreicher "Homos müssen vergast weren" Vergleiche geschlossen werden. Die Autoren selbiger vergleiche waren im übrigen zumeist Personen die Bibelsprüche ind er Signatur hatten.

10.01.08, 20:09 # 10 (permalink)

Thumbs down

Zitat von Cash I
Das wurde hier auch schon ausführlich behandelt. Der Sammelstrang dazu musste wegen zahlreicher "Homos müssen vergast weren" Vergleiche geschlossen werden. Die Autoren selbiger vergleiche waren im übrigen zumeist Personen die Bibelsprüche ind er Signatur hatten.
verleumdung und hetze sind nicht grad ne tolle angewohnheit...

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