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Medien und Gesellschaft
WissensWerte: Islamismus
Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 ist der Islamismus zu einem der wichtigsten internationalen Problemfelder geworden. Aber sind Islamisten immer auch Terroristen?
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11.12.05, 11:22 # 1 (permalink)
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Hellmann
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Ein Lehrstück: Franz von Papen
Das ist gefährlicher Unsinn!
Wer und was war dieser Franz von Papen wirklich?
Wer macht mit, die Hintergründe dieses Lebenslaufes zu ergründen?
11.12.05, 11:27 # 2 (permalink)
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Shakt
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Meist wird er von den Historikern als inkompetenter und verschrobener "Herrenreiter" behandelt, der überhaupt eher zufällig in die Geschichte hereingestolpert zu sein scheint.
Das ist gefährlicher Unsinn!
Wer und was war dieser Franz von Papen wirklich?
Wer macht mit, die Hintergründe dieses Lebenslaufes zu ergründen?
mfg
Shakt
11.12.05, 11:29 # 3 (permalink)
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Meist wird er von den Historikern als inkompetenter und verschrobener "Herrenreiter" behandelt, der überhaupt eher zufällig in die Geschichte hereingestolpert zu sein scheint.
Das ist gefährlicher Unsinn!
Wer und was war dieser Franz von Papen wirklich?
Wer macht mit, die Hintergründe dieses Lebenslaufes zu ergründen?
http://www.youtube.com/watch?v=pbvHK...eature=related
11.12.05, 12:15 # 4 (permalink)
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Hellmann
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Da der Thread von dir ist, schätze ich mal war er britischer oder amerikanischer Spion. Liege ich richtig?
Du bist schon in Logik ganz gut, wenn Du sofort einen Zusammenhang zwischen meinem "Hobby" und dem Strangthema vermutest.

Zunächst einmal geht es darum, unter all den vielen Politikerbiografien diejenigen herauszufinden, bei denen die "Alarmglocken" dröhnen sollten, wenn man beim Diagonallesen mit dem linken Aug kurz ein Blick darauf geworfen hat.
Sogar dann, wenn die Informationen auf so einem Scheiss wie dem hier gerade beruhen:
Nach einer militärischen Ausbildung zum Kavallerieoffizier beginnt Papen eine diplomatische Laufbahn als deutscher Militärattaché an den Botschaften in Washington und Mexiko.
Will aber hier nichts dozieren, sondern die Interessierten und Befähigten zur Mitwirkung bringen.
Bin jetzt auch erst mal in der Sauna bis zum Abend.
11.12.05, 17:00 # 5 (permalink)
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politjunkie
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politjunkie
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Muss nicht, aber KANN....
Da der Thread von dir ist, schätze ich mal war er britischer oder amerikanischer Spion. Liege ich richtig?
Edit: Es war so!! Zitat: "Die immer wieder kolportierte Episode, Papen habe in der New Yorker U-Bahn eine Aktentasche mit Plänen, wie man Mexico zum Kriegseintritt gegen die USA bewegen wollte, liegengelassen"
Angeblich nur ein "Gerücht"....
http://www.sauerlaender-heimatbund.d...von_papen.html
Geändert von politjunkie (11.12.05 um 17:08 Uhr).
11.12.05, 18:38 # 6 (permalink)
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romeo
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J. McCloy untersuchte in der Zwischenkriegszeit (1930-1939) die Sabotage-Taetigkeit von Deutschen in den USA im Ersten Weltkrieg von Frankreich aus. Wir wurden in Den Haag zu einer Schadenszahlung von $ 26 Mio verknackt, weil er die Beteiligung einer dt. Geheimagentur nachweisen kann. Wie wir wissen, wurde v.Papen waehrend des WWI genau aus diesem Grund aus den USA ausgewiesen.
Der Sabotage-Fall wurde "Black Tom" genannt. L. Douglas Frau Peggy Zinsser ist die Schwester von McCloys Frau Ellen Zinsser, beide die Grosscousinen von Konrad Adenauers Frau Gussi Zinsser. McCloy arbeitete auch in der Zwischenkriegszeit fuer die IG-Farben, Ellens Onkel Hans war ein beruehmter Bakteriologe, ob nun das der Vater Frederick oder ein anderer Onkel war, der die Firma Cyanamid Co. besass, weiss ich noch nicht. Sie teilte sich scheinbar mit der Degussa die Marktrechte an einem sehr bekannten Gift.
Mit Lewis W. Douglas kommt man zu Kupferminen in Arizona, die neben denen von Jerome (Winstons Mutters Familie) und Clemenceau (guter Freund der Familie Douglas) liegen.
„Zum Teufel eine deutsche Libertät, die
prahlerisch in Feindeslager steht!“
Geändert von romeo (11.12.05 um 18:53 Uhr).
11.12.05, 20:33 # 7 (permalink)
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11.12.05, 21:15 # 8 (permalink)
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Hellmann
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Ein interessanter Abstecher:
What little justice achieved under the Control Council and General Clay would now be rapidly undone. Up until 1940 McCloy had been a member of the law firm Cravath, de Gersdorff, Swaine and Wood. This law firm represented I.G. Farben and its affiliates. In 1940, McCloy was appointed Assistant Secretary of War. At least three other individuals from the same law firm turned up in the War Department. Alfred McCormick and Howard Peterson both served as assistants to the Secretary. Richard Wilmer was commissioned as a colonel after the war started and served in a similar vein.61 Peterson later served as the finance chairman of the National Committee Eisenhower for President, 1951-1953.
The career of McCloy is one sympathetic to fascism and warrants a closer look. Henry Stimson appointed McCloy as assistant secretary of war. Roosevelt had selected Stimson to head up the War Department in 1940 in an attempt to make the war effort a bipartisan effort and to blunt any criticism of the upcoming war by the Republicans. One of the first acts of Stimson upon taking over the War Department was to appoint McCloy as Special consultant to the War Department on German sabotage. Before 1940 ended McCloy was appointed as assistant secretary. As Secretary of State under Hoover, Stimson would surely have been aware of the cartels of I.G Farben and how the Hoover administration aided their formation. McCloy spent most of the 1930s in Paris working on a sabotage case stemming from WWI. In 1936, he shared a box with Hitler at the Olympics.
Würde allerdings vermuten, dass McCloy in den 30er Jahren einen anderen Job in Frankreich zu erledigen hatte...
11.12.05, 21:28 # 9 (permalink)
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Hellmann
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Papen hat als deutscher Militärattache ganz Washington umgedreht; die haben ihrerseits gedacht, sie hätten ihn umgedreht und so hat jeder jeden umgedreht.
Militärattaché der Deutschen Botschaft in Washington war natürlich bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs eine entscheidende Position. Die Wahrscheinlichkeit, dass Papen zufällig gerade auf diesen Posten gekommen war, würden Mathematiker wohl für haarsträubend halten. Wenn man wusste, dass er ein Verräter war und wenn man wusste, dass es zu einem Krieg kommen würde, dann konnte man diesen Mann auf genau diesen Posten rechtzeitig ansetzen.
Franz von Papen war überhaupt viel zu oft genau rechtzeitig an den Brennpunkten der Historie, als dass dies ein Zufall sein könnte. Das schafft einer zufällig in seinem Leben vielleicht einmal, beim zweitenmal schon darf man ihn unter Generalverdacht stellen.
Wäre sicher noch wesentlich, was er als Generalstabschef der 4. Türkischen Armee in Palästina gemacht hat, als die Briten gerade die Araber zu Aufständen trieben. Manchmal fragt man sich bei Franz von Papen, ob Schiff und Eisenbahnen damals überhaupt schon so schnell gewesen waren, wie der stets an den entscheidenden Brennpunkten auftaucht.
Und - ach ja - den Joachim von Ribbentrop hat der Franz von Papen in der Türkei natürlich auch schon kennengelernt. Vielleicht wussten sie voneinander bereits aus Amerika, der Papen soll ja Sabotageakte an kanadische Eisenbahnen organisiert oder verraten haben und der Ribbentrop hat doch für den Besitzer einer kanadischen Eisenbahngesellschaft "gearbeitet".
11.12.05, 22:16 # 10 (permalink)
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Zitat: "Die immer wieder kolportierte Episode, Papen habe in der New Yorker U-Bahn eine Aktentasche mit Plänen, wie man Mexico zum Kriegseintritt gegen die USA bewegen wollte, liegengelassen"
Angeblich nur ein "Gerücht"....
http://www.sauerlaender-heimatbund.d...von_papen.html
Rintelen was a foolhardy madman, according to Papen. At their first meeting together, Rintelen informed Papen that he had made several unique bombs that he planned to use to blow up American freighters taking supplies to England. He would also immediately launch a terrorist campaign across the U.S., blowing up warehouses and U.S. military installations.
This was not Papen's kind of espionage. He feared that Rintelen's wild sabotage would endanger his own mission. Several U.S. merchant vessels were sabotaged and Rintelen was the funding source behind the Mare Island explosions.
Papen's response to all this was to cable the Abwehr, demanding that Rintelen be recalled. Rintelen was ordered back to Germany but he was taken from a Dutch ship (the Netherlands then being a neutral nation) when it stopped at Southampton. British naval intelligence agents working under the direction of Reginald Hall had decoded Papen's message to the Abwehr about Rintelen.
The Abwehr respected Papen but it also demanded that he supervise sabotage now that Rintelen had been removed. Papen refused to have his agents commit such acts in the U.S., but he did send a group of saboteurs to Canada to blow up strategic parts of the Canadian Pacific Railway in order to prevent Canadian troops from reaching ships sailing for England. Canadian police and the Royal Canadian Mounted Police were able to track down the saboteurs before they could do any damage.
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