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29.06.10, 10:32 # 101 (permalink)

Zitat von Osmanensohn

im krieg geht es immer um, rohstoffe ...
Oh, die Schamfrist ist vorüber!

Und jetzt erklärst mir doch bitte mal, wie das denn funktionieren soll, mit dieser Rohstoff-Ausbeutung.

Nehmen wir doch mal ein praktisches Beispiel, den Irak.
Wie sah es denn vor der Intervention aus?

Saddam Hussein stand unter einem äusserst restriktiven Embargo und war gar nicht mehr in der Lage, über sein Öl selbst zu bestimmen. Alle Verkäufe mussten über die UN im Rahmen des Programms 'Oil for Food' abgewickelt werden, er bekam Verkaufszertifikate, wenn er belegen konnte, dass er das Geld für humanitäre Zwecke brauchte. Der Käufer des Öls musste die Kaufsumme auf ein Treuhandkonto überweisen, aus dem Saddams Rechnungen bezahlt wurden.
Er musste also darum bitten, Öl verkaufen zu dürfen!
Er bekam für dieses Öl natürlich bestenfalls den üblichen Weltmarktpreis und, wie ironisch, das allermeiste Öl wurde über russische Zwischenhändler an die USA verkauft.

Wozu also bitte einmarschieren? Es lief doch für die USA und die Ölindustrie alles blendend! Krieg war das letzte, was sie gebrauchen konnten, denn der unterbrach ja die Förderung und trieb den Börsenpreis hoch!

Doch der Krieg kam, Saddam Hussein wurde gestürzt. Das kostete unglaublich viel Geld. Wo ist nun der Profit? Wurde das irakische Öl gestohlen?
Nein!
Innerhalb weniger Jahre wurde eine selbstständige demokratische Regierung installiert, der die vollen Hoheitsrechte über das Öl gegeben wurden. Zu keiner Zeit wurde Öl einfach weg genommen, auch unter Militärverwaltung wurden alle Einnahmen aus Ölverkäufen auf ein Treuhandkonto überwiesen und dieses Geld wurde der neuen irakischen Regierung übergeben.
Die irakische Regierung nun wiederum tat genau das, was souveräne Regierungen mit Bodenschätzen machen: Sie schrieb eine internationale Auktion aus, um die Schürfrechte meistbietend zu verkaufen.
Dabei machten vor allem chinesische Firmen das Rennen, weil sie am meisten zahlten, gefolgt von Europäern, während US-Firmen den kleinsten Anteil bekamen.
Dieses Geld gehört dem Irak, der damit machen kann was er will; die US Truppen ziehen demnächst wieder ab und lassen den Irakern die volle Verfügungsgewalt über ihr Land und ihr Öl.

Und jetzt die Preisfrage: Wo ist der Zusammenhang zwischen dem Rohstoff Öl und dem Krieg?
Wo ist der Gewinn für die bösen Kapitalisten, wegen dem sie angeblich den Krieg angezettelt haben?
Wieso war das ein Krieg um Rohstoffe?

Suum cuique!

Ablasshandel: "Wenn das Geld im Kasten klingt, im Nu die Temperatur absinkt!"
griffel: Deshalb gab es in der DDR Volksentscheide. Da durfte das "Volk" aber nicht abstimmen, nur die Partei.
Jürgen Meyer: Wenn diese Theorie stimmt, kann man Talibangegner als Antisemiten bezeichnen, was eine Sensation wäre
Freiheitsmensch: Es gibt keine Passivalkoholleichen!


29.06.10, 10:50 # 102 (permalink)

Wer über ein Handelsgut verfügen kann, verdient daran. Das gilt nicht für die Bosdenschätze eines Volkes, sondern vor allem für die Händler und dern Volk.

nur Mut! Es kommt noch schlimmer.


29.06.10, 11:10 # 103 (permalink)

Zitat von Tritium
Oh, die Schamfrist ist vorüber!

Und jetzt erklärst mir doch bitte mal, wie das denn funktionieren soll, mit dieser Rohstoff-Ausbeutung.

Nehmen wir doch mal ein praktisches Beispiel, den Irak.
Wie sah es denn vor der Intervention aus?

Saddam Hussein stand unter einem äusserst restriktiven Embargo und war gar nicht mehr in der Lage, über sein Öl selbst zu bestimmen. Alle Verkäufe mussten über die UN im Rahmen des Programms 'Oil for Food' abgewickelt werden, er bekam Verkaufszertifikate, wenn er belegen konnte, dass er das Geld für humanitäre Zwecke brauchte. Der Käufer des Öls musste die Kaufsumme auf ein Treuhandkonto überweisen, aus dem Saddams Rechnungen bezahlt wurden.
Er musste also darum bitten, Öl verkaufen zu dürfen!
Er bekam für dieses Öl natürlich bestenfalls den üblichen Weltmarktpreis und, wie ironisch, das allermeiste Öl wurde über russische Zwischenhändler an die USA verkauft.

Wozu also bitte einmarschieren? Es lief doch für die USA und die Ölindustrie alles blendend! Krieg war das letzte, was sie gebrauchen konnten, denn der unterbrach ja die Förderung und trieb den Börsenpreis hoch!

Doch der Krieg kam, Saddam Hussein wurde gestürzt. Das kostete unglaublich viel Geld. Wo ist nun der Profit? Wurde das irakische Öl gestohlen?
Nein!
Innerhalb weniger Jahre wurde eine selbstständige demokratische Regierung installiert, der die vollen Hoheitsrechte über das Öl gegeben wurden. Zu keiner Zeit wurde Öl einfach weg genommen, auch unter Militärverwaltung wurden alle Einnahmen aus Ölverkäufen auf ein Treuhandkonto überwiesen und dieses Geld wurde der neuen irakischen Regierung übergeben.
Die irakische Regierung nun wiederum tat genau das, was souveräne Regierungen mit Bodenschätzen machen: Sie schrieb eine internationale Auktion aus, um die Schürfrechte meistbietend zu verkaufen.
Dabei machten vor allem chinesische Firmen das Rennen, weil sie am meisten zahlten, gefolgt von Europäern, während US-Firmen den kleinsten Anteil bekamen.
Dieses Geld gehört dem Irak, der damit machen kann was er will; die US Truppen ziehen demnächst wieder ab und lassen den Irakern die volle Verfügungsgewalt über ihr Land und ihr Öl.

Und jetzt die Preisfrage: Wo ist der Zusammenhang zwischen dem Rohstoff Öl und dem Krieg?
Wo ist der Gewinn für die bösen Kapitalisten, wegen dem sie angeblich den Krieg angezettelt haben?
Wieso war das ein Krieg um Rohstoffe?

Ich sage es einmal so:
Wenn die Amerikaner diesen Krieg der Rohstoffe wegen geführt hätten.
Dann hätten sie schon in der Planungsphase elendig versagt.

Trotzdem, haben natürlich Rohstoffe in der Region eine Rolle für diesen Krieg gespielt.
Wenn auch nicht unbedingt die Irakischen.

mfg

Bote

29.06.10, 11:15 # 104 (permalink)

Zitat von Tritium
Oh, die Schamfrist ist vorüber!

Und jetzt erklärst mir doch bitte mal, wie das denn funktionieren soll, mit dieser Rohstoff-Ausbeutung.

Nehmen wir doch mal ein praktisches Beispiel, den Irak.
Wie sah es denn vor der Intervention aus?

Saddam Hussein stand unter einem äusserst restriktiven Embargo und war gar nicht mehr in der Lage, über sein Öl selbst zu bestimmen. Alle Verkäufe mussten über die UN im Rahmen des Programms 'Oil for Food' abgewickelt werden, er bekam Verkaufszertifikate, wenn er belegen konnte, dass er das Geld für humanitäre Zwecke brauchte. Der Käufer des Öls musste die Kaufsumme auf ein Treuhandkonto überweisen, aus dem Saddams Rechnungen bezahlt wurden.
Er musste also darum bitten, Öl verkaufen zu dürfen!
Er bekam für dieses Öl natürlich bestenfalls den üblichen Weltmarktpreis und, wie ironisch, das allermeiste Öl wurde über russische Zwischenhändler an die USA verkauft.

Wozu also bitte einmarschieren? Es lief doch für die USA und die Ölindustrie alles blendend! Krieg war das letzte, was sie gebrauchen konnten, denn der unterbrach ja die Förderung und trieb den Börsenpreis hoch!

Doch der Krieg kam, Saddam Hussein wurde gestürzt. Das kostete unglaublich viel Geld. Wo ist nun der Profit? Wurde das irakische Öl gestohlen?
Nein!
Innerhalb weniger Jahre wurde eine selbstständige demokratische Regierung installiert, der die vollen Hoheitsrechte über das Öl gegeben wurden. Zu keiner Zeit wurde Öl einfach weg genommen, auch unter Militärverwaltung wurden alle Einnahmen aus Ölverkäufen auf ein Treuhandkonto überwiesen und dieses Geld wurde der neuen irakischen Regierung übergeben.
Die irakische Regierung nun wiederum tat genau das, was souveräne Regierungen mit Bodenschätzen machen: Sie schrieb eine internationale Auktion aus, um die Schürfrechte meistbietend zu verkaufen.
Dabei machten vor allem chinesische Firmen das Rennen, weil sie am meisten zahlten, gefolgt von Europäern, während US-Firmen den kleinsten Anteil bekamen.
Dieses Geld gehört dem Irak, der damit machen kann was er will; die US Truppen ziehen demnächst wieder ab und lassen den Irakern die volle Verfügungsgewalt über ihr Land und ihr Öl.

Und jetzt die Preisfrage: Wo ist der Zusammenhang zwischen dem Rohstoff Öl und dem Krieg?
Wo ist der Gewinn für die bösen Kapitalisten, wegen dem sie angeblich den Krieg angezettelt haben?
Wieso war das ein Krieg um Rohstoffe?
Stationierung von US-Truppen weltweit 1950-2007
komischer weise sind die überall dort stationiert wo es was zu holen gibt.

es geht den usa immer nur um rohstoffe (zumal sie die größten verschwender des selbigen sind), oder die verfügbarkeit dessen.
der gewinn für die kapitalisten ist die langfristig destabilisierung der gesamten region, und der kontrollerhalt.

die verfügungsgewalt für das öl demokratische regierung installiert... du weisst aber schon, das es ganz kräftig rums macht sobald die us soldaten abgezogen sind? da wird die installierte "demokratie" leider über nacht in schall und rauch aufgehen.

der pyscho jr., hatte es bestimmt neben dem erhalt der vefügbaren ressourcen auf den iran abgesehen. der neue, hat die eier nicht um die pläne in die tat umzusetzen. bzw. ist eher ein realist.

stell dir mal vor wasw passiert, wenn ein mit 30 liter autos verwöhnter durchschnits republikaner auf einmal im 3 liter smart fahren muss

glaub mir der wird die komplexe mit dem umbedingten willen zu einem weitern krieg kompensieren. vielleicht gegen deutschland, weil wir ja diese 3 liter autos herstellen.

ANTIKRIEGSPROPAGANDIST!

Geändert von Osmanensohn (29.06.10 um 11:22 Uhr).


29.06.10, 11:24 # 105 (permalink)

Die Kosten eines Krieges trägt das Volk, den Nutzen haben die Händler. Das Volk glaubt an seine(??- an die beigebrachte) Überzeugung, die Händler wissen weshalb wirklich. Oder?

nur Mut! Es kommt noch schlimmer.


29.06.10, 11:26 # 106 (permalink)

Zitat von Osmanensohn
es geht den usa immer nur um rohstoffe...
Das endlose wiederholen eines Mantras macht es weder wahrer noch zutreffender.

Halten wir fest: Du hast zwar eine Meinung, bist jedoch völlig ausserstande, sie auch nur ansatzweise zu begründen.
Kurz: Du schwafelst.

Suum cuique!

Ablasshandel: "Wenn das Geld im Kasten klingt, im Nu die Temperatur absinkt!"
griffel: Deshalb gab es in der DDR Volksentscheide. Da durfte das "Volk" aber nicht abstimmen, nur die Partei.
Jürgen Meyer: Wenn diese Theorie stimmt, kann man Talibangegner als Antisemiten bezeichnen, was eine Sensation wäre
Freiheitsmensch: Es gibt keine Passivalkoholleichen!


29.06.10, 11:29 # 107 (permalink)

Zitat von Osmanensohn
Stationierung von US-Truppen weltweit 1950-2007
komischer weise sind die überall dort stationiert wo es was zu holen gibt.

es geht den usa immer nur um rohstoffe (zumal sie die größten verschwender des selbigen sind), oder die verfügbarkeit dessen.
der gewinn für die kapitalisten ist die langfristig destabilisierung der gesamten region, und der kontrollerhalt.

die verfügungsgewalt für das öl demokratische regierung installiert... du weisst aber schon, das es ganz kräftig rums macht sobald die us soldaten abgezogen sind? da wird die installierte "demokratie" leider über nacht in schall und rauch aufgehen.

der pyscho jr., hatte es bestimmt neben dem erhalt der vefügbaren ressourcen auf den iran abgesehen. der neue, hat die eier nicht um die pläne in die tat umzusetzen. bzw. ist eher ein realist.

stell dir mal vor wasw passiert, wenn ein mit 30 liter autos verwöhnter durchschnits republikaner auf einmal im 3 liter smart fahren muss

glaub mir der wird die komplexe mit dem umbedingten willen zu einem weitern krieg kompensieren. vielleicht gegen deutschland, weil wir ja diese 3 liter autos herstellen.
Zollagent: Ums mal kurz zu machen, du hast nicht das Geringste aufzubieten, um deine Thesen auch nur ansatzweise zu belegen. Dein Rumeiern legt vielmehr den Schluß nahe, daß du vorgefertigte Texte abgeschrieben hast, von denen du nichts verstanden hast. Das läßt tief blicken in Bezug auf politisches Urteilsvermögen.

29.06.10, 11:32 # 108 (permalink)

Zitat von Zollagent
Zollagent: Was für ein dümmliches Geschwätz! Deutschland hat selbsternannten Kämpfern weder Asyl noch Unterstützung geboten. Und welche Länder wären denn berechtigt gewesen, Bush's Auslieferung zu fordern? Diejenigen, die meinten, einen "heiligen Krieg der Narrheit" gegen alles führen zu müssen, das nicht in ihr Horn blies? Der Rabe verliert Federn!
Selbstverständlich nur hypothetisch gemeint. Es hätte ja sein können das deutsche Staatsbürger an den sogenannten Anschlägen beteiligt sind. Nur deutsche Staatsbürger können nicht von Deutschland ausgeliefert werden.

Und welche Länder berechtigt währen die Auslieferung von Herrn Bush zu fordern? Z.B. der Irak. Führen eines illegalen Angriffskrieges, Folter von Gefangenen.

Wegen 9/11 wird Herr Bin Laden ja wohl nicht gesucht.

FBI Ten Most Wanted Fugitive - Usama Bin Laden

29.06.10, 11:33 # 109 (permalink)

Zitat von Tritium
Das endlose wiederholen eines Mantras macht es weder wahrer noch zutreffender.

Halten wir fest: Du hast zwar eine Meinung, bist jedoch völlig ausserstande, sie auch nur ansatzweise zu begründen.
Kurz: Du schwafelst.
schau weiter oben. ich hab nur keine lust, ständig dementis für märchenhafte rechtfertigungsversuche der us politik zu schreiben.

wenn du mir erzählst, das die usa nicht aus purem egoismus in länder wie den irak einmaschieren, dann haben wir leider keine basis. wenn du mal etwas eingestehen würdest, könnte vieleicht eine diskussion enstehen.

ohne die usa, wären wir heute alle barbaren, es würde nirgendwoe auf der welt demokratie herschen, die afrikaner wären schon längst verhungert, hätten die usa nicht interveniert. usw...

nur in zusammenarbeit mit dem völkerbund entsteht ansatzweise der anschein das es um die msnchen in den enstprechenden gebieten geht.

ANTIKRIEGSPROPAGANDIST!


29.06.10, 11:36 # 110 (permalink)

Zitat von Osmanensohn
schau weiter oben. ich hab nur keine lust, ständig dementis für märchenhafte rechtfertigungsversuche der us politik zu schreiben.
Da stehen nur Behauptungen, jedoch keine Begründungen.
Behauptungen ohne Begründung sind Geschwafel.

Suum cuique!

Ablasshandel: "Wenn das Geld im Kasten klingt, im Nu die Temperatur absinkt!"
griffel: Deshalb gab es in der DDR Volksentscheide. Da durfte das "Volk" aber nicht abstimmen, nur die Partei.
Jürgen Meyer: Wenn diese Theorie stimmt, kann man Talibangegner als Antisemiten bezeichnen, was eine Sensation wäre
Freiheitsmensch: Es gibt keine Passivalkoholleichen!



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afghanistan, bodenschätze, failed states, hindukusch
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