query: SELECT title FROM yac_data_node WHERE id = 1064 You have an error in your SQL syntax; check the manual that corresponds to your MySQL server version for the right syntax to use near '' at line 1
Mindestlohn oder Mindesteinkommen? - politik.de - Portal für Politik und Diskussion / Forum / Community
Zum Bewerten anmelden

Anzeige

Video-Diskussion: Peter Tauber (CDU) über freiwillige Dienste

Diskutieren Sie mit Peter Tauber von der CDU über freiwillige Dienste.

Zum Video

Zum Video

Top Diskussionen

Arbeit und Soziales

Video-Diskussion: Mindestlohn oder Mindesteinkommen?

Diskutieren Sie mit Dirk Niebel (FDP)

FDP-Generalsekretär Dirk Niebel zoom FDP-Generalsekretär Dirk Niebel
Quelle: politik.de
von Dirk Niebel (FDP) (politik.de)
07.04.2008

Diskutieren Sie mit Dirk Niebel (FDP) ob ein Mindestlohn sinnvoll ist oder bessere Bedingungen für ein Mindesteinkommen geschaffen werden müssen.

Zur Diskussion und Umfrage 


Umfrageergebnis anzeigen: Was halten Sie von Mindestlöhnen?
Viel. Die sollte es für alle Branchen geben.
56,52%
(117 Stimmen)
Halte ich in Niedriglohnbranchen für sinnvoll.
14,01%
(29 Stimmen)
Die halte ich nur auf sehr niedrigem Niveau für sinnvoll.
8,70%
(18 Stimmen)
Davon halte ich gar nichts. Der Markt reguliert sich selbst.
20,77%
(43 Stimmen)
Teilnehmer: 207. Diese Umfrage ist geschlossen

07.04.08, 11:22 # 1 (permalink)

Beitrag der Redaktion

Mindestlohn oder Mindesteinkommen?

Dirk Niebel hält Mindestlöhne für maximalen Unsinn. Entweder sie sind zu niedrig und dadurch nicht hilfreich oder zu hoch und dann der Wirtschaft eine unzumutbare Belastung. Was denken Sie? Hören Sie sich die Meinung von Dirk Niebel an und diskutieren Sie darüber.

07.04.08, 11:34 # 2 (permalink)

Da hat Herr Niebel ganz Recht, Mindestlöhne für maximalen Unsinn zu halten.
Es ist ja auch vom Ansatz her schon nicht nachvollziehbar, wieso von vielen Leuten ein Mindestlohn gefordert wird, wo es doch für die finanzielle Situation eines Menschen in keinster Weise darauf ankommt, ob sein Einkommen aus Arbeit, Kapital oder Subventionen stammt.
Allerdings kann man es durchaus als positiv sehen, wenn ein Mensch einen Arbeitsplatz hat, und um das zu verhindern, ist ein Mindestlohn ein adäquates Mittel. Man überlege sich doch nur einmal, was wohl bei einem Mindestlohn von 100 Euro passieren würde; die Wirkung liegt klar auf der Hand und ist bei niedrigeren Mindestlöhnen schwächer, aber ebenso beschäftigungsfeindlich.

Im Übrigen sind die Antwortmöglichkeiten bei dieser Umfrage mal wieder ausgesprochen schlecht gewählt. Mindestlöhne sind zwar Unsinn, aber das heißt nicht, dass sich der Markt auch selbst reguliert.

07.04.08, 14:24 # 3 (permalink)

Zitat von Lynad
die Wirkung liegt klar auf der Hand und ist bei niedrigeren Mindestlöhnen schwächer, aber ebenso beschäftigungsfeindlich.
Na da sind wir aber traurig, dass vergleichbare Volkswirtschaften mit Mindestlöhnen nicht nur ein höheres Wirtschaftswachstum sondern auch weniger Arbeitslosigkeit reproduzieren. Diese nachweislichen Fakten passen so gar nicht in die Argumentation. Man sollte wenigstens so ehrlich sein und zugeben was der Zweck der Sache ist. Mindestlöhne sind nicht beschäftigungs- sondern einzig und allein profitfeindlich.

Man überlege sich doch nur einmal, was wohl bei einem Mindestlohn von 100 Euro passieren würde
na zeig mal was du kannst. Was würde bei einem Mindestlohn von 100 Euro/h passieren?

-


07.04.08, 14:52 # 4 (permalink)

Zitat von lamb of god
Na da sind wir aber traurig, dass vergleichbare Volkswirtschaften mit Mindestlöhnen nicht nur ein höheres Wirtschaftswachstum sondern auch weniger Arbeitslosigkeit reproduzieren. Diese nachweislichen Fakten passen so gar nicht in die Argumentation. Man sollte wenigstens so ehrlich sein und zugeben was der Zweck der Sache ist. Mindestlöhne sind nicht beschäftigungs- sondern einzig und allein profitfeindlich.
Auf die Nachweise sind wir gespannt.

Wer den Nationalsozialismus wirklich überwinden will, der kommt nicht daran vorbei, den Sozialismus überwinden zu wollen, denn auch Hitler war ein Linker. Wer heute einen "Kampf gegen Rechts" führt, führt Hitlers Politik und die der DDR fort.
Der Sozialstaat: das ist ein permanenter kalter Bürgerkrieg von oben


07.04.08, 16:00 # 5 (permalink)

Natürlich sind nationale Mindestlöhne Unsinn.
Freie Märkte und soziale Standarts beissen sich eben, so diese nicht halbwegs einheitlich sind.

Wenn man mit Diktaturen wie China und co. die keine Hemmungen haben ihre Einwohner maximal auszubeuten um maximales Wirtschaftswachstum (Natürlich auf dem Export beruhend, man hat ja keinen Binennmarkt der aus sich selbst heraus funktionieren würde) herauszuholen im freien Wettbewerb stehen möchte, dann geht so etwas wie Mindestlöhne, so sie denn tatsächlich eine nennenswerte Anzahl von Löhnen nennenswert erhöhen, natürlich nicht.

Möchte man so etwas wie soziale Standarts, dann braucht man einen europäischen Binnenmarkt, der durch Zölle für nicht EU Produkte die Preise der durch den Einsatz von Hungerlöhnern billig gemachten Produkte an die europäischen Standarts anpasst.
Dann kann man über so etwas wie erhöhte soziale Standarts, egal welcher Art, wieder nachdenken - aber auch dann möglichst nur zumindest nahezu EU einheitlich.

Unter den gegenwärtigen Bedingungen sind, ausser im Einzelfall, Mindestlöhne nicht sinnvoll. Auch nicht für diejenigen, die sie empfangen sollen.

Edit: Das steht bei der Abstimmung leider nicht zur Auswahl.
Vorschlag: O Unter den Bedingungen des Freihandels sind Mindestlöhne nicht sinnvoll.

Geändert von Askari (07.04.08 um 16:04 Uhr).


07.04.08, 16:08 # 6 (permalink)

Zitat von Askari
Möchte man so etwas wie soziale Standarts, dann braucht man einen europäischen Binnenmarkt, der durch Zölle für nicht EU Produkte die Preise der durch den Einsatz von Hungerlöhnern billig gemachten Produkte an die europäischen Standarts anpasst.
Dann kann man über so etwas wie erhöhte soziale Standarts, egal welcher Art, wieder nachdenken - aber auch dann möglichst nur zumindest nahezu EU einheitlich.
Warum sollten die Verbraucher Zölle an die Regierigen zahlen?

Wer den Nationalsozialismus wirklich überwinden will, der kommt nicht daran vorbei, den Sozialismus überwinden zu wollen, denn auch Hitler war ein Linker. Wer heute einen "Kampf gegen Rechts" führt, führt Hitlers Politik und die der DDR fort.
Der Sozialstaat: das ist ein permanenter kalter Bürgerkrieg von oben


07.04.08, 16:11 # 7 (permalink)

Mindestlöhne sollten eine Selbstverständlichkeit sein.
Nach dem monatlichen Arbeitseinsatz, muss man ein realistisches Einkommen erwarten dürfen, welches für Rücklagen zu Altersvorsorge, Urlaub, Reisen, Bildung etc. ausreicht.
Millionen Menschen müssen ihr Einkommen auf Hartz IV-Niveau (trotz Arbeit) "aufstocken". Das nenne ich ein sittenwidriges, unrealistisches Arbeitsentgelt.
Alle Befürworter (Politiker, Arbeitgeber, -vertreter...) solcher Billiglöhne müssten dazu gezwungen werden, zu ihrer Weiterbildung zwei Jahre unter Hartz IV-Bedingungen ihre Praxiserfahrung zu sammeln.
Nur so werden diese Herrschaften auch begreifen, was sie anderen Menschen in ihrer satten Dummheit zumuten.

07.04.08, 16:18 # 8 (permalink)

Zitat von Freedy
Warum sollten die Verbraucher Zölle an die Regierigen zahlen?
Die Einnahmen sind nicht wichtig. Die kann man z.B. für eine Senkung der Mehrwertsteuer verwenden.
Das Ziel ist nicht Einnahmen zu erzielen, sondern Wettbewerb auf der Grundlage von Ausbeutung zu unterbinden oder zumindest einzuschränken.

Wichtig sind nicht die Einnahmen, sondern die Effekte der Erhebung.

07.04.08, 16:19 # 9 (permalink)

12,54€ sollte das niedrigste Einkommen pro Stunde sein.

Der Haken an den Vergleichen ist oft, dass mittlerweile fast jedes Land einmal zum Vorbild hochgejubelt wurde - und oftmals die Ernüchterung folgte.

Der kapitalistische Neoliberalismus ist der sicherste Weg ins finstere Zeitalter!

Ja auch bei uns hat die neoliberale Politik gewirkt! Jede vierte Familie in Deutschland ist arm


Alternative Geldsysteme, Freiwirtschaft.


Totenschädel sind Hol, manchmal ist noch etwas Matsche drin.


07.04.08, 16:22 # 10 (permalink)

Zitat von Askari
Wichtig sind nicht die Einnahmen, sondern die Effekte der Erhebung.
Nun, der Effekt ist der, dass Menschen sich mit hohen Zöllen belastete Güter nicht oder nicht in ausreichendem Maße leisten können bzw. hierfür auf andere ihnen wichtige Güter verzichten müssen.

Was ist daran gut für sie?

Wer den Nationalsozialismus wirklich überwinden will, der kommt nicht daran vorbei, den Sozialismus überwinden zu wollen, denn auch Hitler war ein Linker. Wer heute einen "Kampf gegen Rechts" führt, führt Hitlers Politik und die der DDR fort.
Der Sozialstaat: das ist ein permanenter kalter Bürgerkrieg von oben



Lesezeichen
Ähnliche Themen
Thema Autor Forum
Mindestlohn (Sammelstrang) Livius Arbeit und Soziales
Citipost umgeht offenbar Mindestlohn yogi61 Wirtschaft und Finanzen
Mindestlohn Kajjo Wirtschaft und Finanzen
Berechnung von mindestlohn eingebildeterwk Wirtschaft und Finanzen
Mindestlohn + Steuerzuschüsse für Geringverdiener in England tertesu Wirtschaft und Finanzen

SEO by vBSEO 3.3.2